Die alte Eibe


Es stand die alte Eibe
am Wiesengrund im Tal,
und wisperte, ach bleibe
doch bei mir dieses Mal. Weiterlesen

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Dechsendorfer und Kleiner Bischofsweiher, 12.03.2017: Knäkenten

Heute wieder Sonne – und wieder etwas Neues: auf dem Kleinen Bischofsweiher entdecke ich tatsächlich zwei Knäkentenerrpel! Knäkenten sind ebenso kleine Enten wie Krickenten, aber wesentlich seltener. Sie dürfen daher nicht geschossen werden – bei Krickenten ist das leider anders. Ganz weit draußen auf dem Wasser sind auch wenige Löffelenten zu sehen. Auch sonst sind viele Vögel aktiv, am Dechsi sind beispielsweise eine ganze Reihe von Graugänsen zu beobachten. An diesem Tag habe ich zudem das Glück, die Krickenten ganz nahe zu sehen – auf den kleinen Dornweihern zwischen Dechsendorfer und Kleinem Bischofsweiher. Interessanterweise fliegen sie heute auch nicht auf, wenn sich Personen nähern, sondern suchen entspannt weiter nach Nahrung. Bisher habe ich bei Krickenten nur ein sehr scheues Verhalten erlebt – schön, daß es ausnahmsweise auch einmal anders ist. Das ist das Glück an der Vogelbeobachtung: selbst Arten, die man schon oft gesehen hat, finden sich ab und an in besonders vertrauten Situationen wieder. So wird jeder neue Gang zu einem ganz besonderen, einzigartigen Erlebnis…

Knäkenten - Anas querquedula

Knäkentenerpel – Anas querquedula

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Dechsendorfer und Kleiner Bischofsweiher, 28.02.2017: Krickenten

Meine bisherige Runde um den Dechsendorfer Weiher habe ich ausgedehnt auf den Kleinen Bischofsweiher. Das Gebiet ist herrlich, jedes Mal, wenn man es besucht, entdeckt man wieder etwas Neues. Einen so dankbaren Beobachtungsort hatte ich noch nie zuvor. Heute faszinieren mich trotz des trüben Wetters besonders die Krickenten (Anas crecca). Krickentenerpel sind sehr apart und bunt gezeichnete Enten, und ihr charakteristischer lauter „Krick“-Ruf gab der Art den Namen. Wer ihn einmal gehört hat, wird ihn zukünftig wiedererkennen, auch wenn die scheuen Enten vielleicht gar nicht zu sehen sind. Krickenten sind sehr klein, nicht einmal halb so groß wie eine Stockente. Charakteristisch ist ihr grüner Flügelspiegel. Ihre Nahrung suchen sie bevorzugt an schlammigen Gewässerrändern.

Krickentenpaar - Anas crecca

Krickentenpaar – Anas crecca

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Dechsendorfer Weiher, 26.02.2017: Schellentenbalz

An diesem Tag ist das Prominenteste die Schellentenbalz. Zahlreiche Erpel haben sich um wenige Enten versammelt und versuchen ihnen mittels Kurzhochwerden, Grunzpfiffen und gemeinsamem Abtauchen zu imponieren. So nahe und intensiv konnte ich dieses Gruppenbalzspektakel noch nie beobachten, bisher nur das Balzspiel einzelner Erpel. Auf diese Weise ist es, unterstrichen durch die kontrastreiche Gefiederzeichnung, noch wesentlich auffälliger und beeindruckender.

Schellentenerpel - Bucephala clangula - vorne, Reiherentenerpel - Aythya fuligula - hinten

Schellentenerpel – Bucephala clangula – vorne, Reiherentenerpel – Aythya fuligula – hinten

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Dechsendorfer Weiher, 25.02.2017: Kolbenenten

Herrliches Sonnenwetter herrscht an diesem Tag, und eine weitere Tauchentenart hat sich eingestellt: die Kolbenente (Netta rufina). Die Schwäne steigern ihre Aggressivität, die Schellenten verpaaren sich bereits, Gänsesäger jagen nach Fischen und lassen sich erstaunlich gut dabei beobachten – sonst sind sie sehr scheue Tiere, die bei der leisesten Störung abfliegen. Die Schnatterenten zeigen ein erstaunliches Verhalten: sie warten, bis ein Blässhuhn taucht und Wasserpflanzen aus der Tiefe heraufholt – dann versuchen sie, dem Blässhuhn zumindest einen Teil der Pflanzen abzunehmen. Ganz schön frech, diese zierlichen Enten!

Erpel der Kolbenente - Netta rufina

Erpel der Kolbenente – Netta rufina

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Dechsendorfer Weiher, 24.02.2017: Offenes Wasser!

Der Weiher ist nun wieder komplett aufgetaut, und sofort hat sich wieder ein viel reichhaltigeres Vogelleben eingestellt. Insbesondere die Tauchenten haben zugenommen, Tafel- und Reiherenten sind wieder in größeren Zahlen zu sehen. Darunter mischen sich einzelne Schellenten und ein großer Trupp Gänsesäger. Die Höckerschwangruppe hingegen hat sich aufgelöst, die Schwäne sind jetzt paarweise unterwegs. Auch das Elternpaar des überlebenden Schwänchens duldet den Jungschwan nicht mehr unmittelbar neben sich, er verbleibt aber in deren weiterer Nähe.

männliche Tafelenten - Aythya ferina

männliche Tafelenten – Aythya ferina

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Dechsendorfer Weiher, 12.02.2017: Territorial- und Balzverhalten der Höckerschwäne

Das Eis taut weiter, die vorhandene Fläche offenen Wassers nimmt rapide zu. Mit der Temperatursteigerung verändert sich auch das Verhalten der Höckerschwäne massiv. Verhielten sie sich nur wenige Tage zuvor äußerst friedlich gegeneinander, zeigen einzelen Paare jetzt ein aggressives Territorialverhalten. Manche Schwäne werden regelrecht vom Weiher vertrieben und fliegen davon. Auch die Kanadagänse sind wieder zu Besuch; im Moment werden sie von den Schwänen noch geduldet.

Territorialverhalten Höckerschwan

Territorialverhalten Höckerschwan

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Dechsendorfer Weiher, 11.02.2017: Überlebt!

Die Freude ist groß, als ich heute an den Weiher komme: der kranke Jungschwan vom letzten Wochenende, der dunklere der beiden, hat überlebt! Vergnügt zieht er seine Kreise zwischen den anderen Wasservögeln, das Gefieder ist wieder glatt, das Auge rund und aufmerksam. Ein wenig traurig ist aber doch, dass es sein Geschwisterschwan nicht geschafft hat – obwohl dieser noch am letzten Wochenende der kräftigere war. Und auch heute ist die Freude über das Sonnenlicht nicht ganz ungetrübt: auf dem Eis liegt über viele Stunden hinweg ein kranker, ausgefärbter Schwan. Erst gegen Abend wird er etwas munterer. Am nächsten Morgen liegt kein Schwan mehr auf dem Eis, ob er überlebt hat oder nicht, ist mir nicht bekannt… Die Stockenten sind bereits in Frühlingsstimmung und paaren sich emsig. Auch die Tauchenten – Tafel- und Reiherenten – haben den Weiher wieder besiedelt und tauchen dicht am Eissaum nach Nahrung.

überlebender Jungschwan - Cygnus olor

überlebender Jungschwan – Cygnus olor

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Dechsendorfer Weiher, 05.02.2017: Kanadagänse und zarte Anfänge der Schwanenbalz


Kanadagänse - Branta canadensis

Kanadagänse – Branta canadensis

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Dechsendorfer Weiher, 04.02.2017: Tauwetter, Gänsesäger und kranke Schwäne

Das Tauwetter hat eingesetzt, das offene Wasserloch hat sich sichtbar vergrößert. Erstmals seit Wochen herrscht wieder Zuflug von Wasservögeln auf die verbliebende offene Wasserfläche. Zu beobachten sind nun auch wieder tauchende Vogelarten: drei Gänsesäger und eine Reiherente. Die Schwanenpopulation ist aber konstant – 24 Schwäne halten sich seit Wochen auf der verbliebenen Wasserfläche auf. Heute allerdings fallen zwei krank wirkende Schwäne ins Auge: gesträubtes Halsgefieder, häufig geschlossene Augen, im geöffneten Zustand mandelförmig statt rund wie beim gesunden Schwan. Ein Jungschwan wirkt besonders schwach. Als er an Land kommt und von einem anderen Schwan angerempelt wird, stürzt er.

Rabenkrähe - Corvus corone corone - auf dem Eis

Rabenkrähe – Corvus corone corone – auf dem Eis

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Dechsendorfer Weiher, 29.01.2017: Eisschollenbildung


Dechsendorfer Weiher

Dechsendorfer Weiher

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Dechsendorfer Weiher, 21.01.2017: Hungrige Schwäne

Der Weiher war nahezu vollständig zugefroren, bis auf eine kleine Stelle offenen Wassers…

Wasservögel sammeln sich an der letzten kleinen Stelle offenen Wassers

Wasservögel sammeln sich an der letzten kleinen Stelle offenen Wassers

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Nürnberg

Großer Dutzendteich mit Kongreßhalle

Großer Dutzendteich mit Kongreßhalle

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Teufelshöhle, Pottenstein

05.01.2017: Gerade bei eisigen Temperaturen ist ein Winterausflug in die Teufelshöhle bei Pottenstein, Fränkische Schweiz, sehr empfehlenswert, herrscht dort doch immer eine vergleichsweise kuschelige Temperatur von 9 Grad – plus! Auch wenn der Eingang eiszapfenbehangen ist…

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Heimatbilder 2016

Kreuz des Deutschen Ostens, Bad Harzburg

Kreuz des Deutschen Ostens, Bad Harzburg

Großheppacher Wald

Großheppacher Wald

Kormorane - Phalacrocorax carbo - am Amrumer Kniepsand

Kormorane – Phalacrocorax carbo – am Amrumer Kniepsand

Löffler - Platalea leucorodia - an den ehemaligen Klärteichen am Amrumer Teerdeich

Löffler – Platalea leucorodia – an den ehemaligen Klärteichen am Amrumer Teerdeich

brütender Austernfischer - Haematopus ostralegus - am Watt zwischen Steenodde Hafen und Wittdün

brütender Austernfischer – Haematopus ostralegus – am Watt zwischen Steenodde Hafen und Wittdün

Krabbenkutter vor dem Amrumer Kniep

Krabbenkutter vor dem Amrumer Kniep

fliegende Lachmöwe im Brutkleid - Chroicocephalus ridibundus

fliegende Lachmöwe im Brutkleid – Chroicocephalus ridibundus

Vorflutgraben des Ismaninger Speichersees

Vorflutgraben des Ismaninger Speichersees

Goldammer - Emberiza citrinella - am Ismaninger Speichersee

Goldammer – Emberiza citrinella – am Ismaninger Speichersee

blühender Mohn - Papaver rhoeas - am Ismaninger Speichersee

blühender Mohn – Papaver rhoeas – am Ismaninger Speichersee

Moorhofweiher im Abendlicht

Moorhofweiher im Abendlicht

Silberreiher - Ardea alba - auf dem Eis des Dechsendorfer Weihers

Silberreiher – Ardea alba – auf dem Eis des Dechsendorfer Weihers

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Licht

Höckerschwan - Cygnus olor

Höckerschwan – Cygnus olor

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Eis

Höckerschwan - Cygnus olor, Dechsendorfer Weiher

Höckerschwan – Cygnus olor

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Rauhreif und Eisenten

Eisente - Clangula hyemalis

Eisente – Clangula hyemalis

03.12.2016: Die Nacht ist kalt gewesen. Selbst jetzt – es ist fast Mittag – zeigt das Thermometer noch -3°C an. Reif überzieht die Stauden und Gräser am Ufer des Dechsendorfer Weihers, die Bäume haben ihren zauberhaften kristallenen Überzug im Sonnenschein schon verloren. Die Eisenten haben mir keine Ruhe gelassen; ich hoffe, daß sie noch da sind und ich sie doch noch entdecke. Unter meinen Füßen knirscht das Laub, als ich am Weiher entlanggehe. Das Sonnenlicht spielt mit dem Federkleid der Stockentenerpel; mal schillert ihr Kopfgefieder intensiv grün, mal blau und manchmal auch fast schwarz. Tafel- und Reiherenten tauchen nach Nahrung, und es ist still. Samstags haben die meisten Spaziergänger andere Dinge zu tun; ich genieße die Ruhe der Menschenleere, schaue gebannt auf den See. Ungefähr in der Mitte ein weiß leuchtender Fleck – das Fernglas heraus! Eine Schellente, ein Männchen. Daneben eine weitere Bewegung, die zugehörige braune, weibliche Ente, kurz zu sehen und schon wieder in der Tiefe verschwunden. Keine Eisenten. Malerisch schwimmt ein Höckerschwan unter Weidengeäst, flattert ein Teichhuhn vor meinem Schritt aus dem Schilf, fliegt auf und verschwindet. Der rauhe, knorrende Ruf der Kormorane weht herüber, hin und wieder erhebt sich eine schwarze Silhouette gegen den Horizont, kreuzförmig, düster. Ein Vogel aus einer anderen Welt… Weiterlesen

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Eisenten am Dechsendorfer Weiher, 03.12.2016

Eisente - Clangula hyemanlis

Eisente – Clangula hyemanlis

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Ein idealer Winterspaziergang

Silberreiher - Casmerodius albus

Silberreiher – Casmerodius albus

27.11.2016: Ein idealer Spaziergang für die Winterzeit, in der die Tage kurz sind, führt um den Dechsendorfer Weiher, der auch „Großer Bischofsweiher“ heißt. Von Möhrendorf kommend, kann man direkt am Weiher kurz vor der Ortseinfahrt nach Dechsendorf, am Ende der Naturbadstraße, parken oder aber direkt nach der Ortseinfahrt an einem ebenfalls größeren Parkplatz. Mich führt es heute erstmals hierher, weil ich auf einer Ornithologie-Internetplattform (www.ornitho.de) gelesen habe, dass auf dem Dechsendorfer Weiher zwei Eisenten gesichtet wurden. Da ich noch nie Eisenten gesehen habe und der Weiher von mir aus nur ca. 10 Autominuten entfernt liegt, habe ich mich heute dorthin aufgemacht. Um es gleich vorwegzunehmen: die Eisenten habe ich nicht entdeckt. Landschaftlich schön war es aber dennoch! Weiterlesen

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