{"id":2358,"date":"2013-06-05T00:17:34","date_gmt":"2013-06-05T00:17:34","guid":{"rendered":"http:\/\/waldesleuchten.de\/?p=2358"},"modified":"2018-05-23T18:17:20","modified_gmt":"2018-05-23T18:17:20","slug":"wielandstein-und-tobeltal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=2358","title":{"rendered":"Wielandstein und Tobeltal"},"content":{"rendered":"<p><font face=\"Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular\" size=\"2\"><br \/>\n<div id=\"attachment_2359\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Im-Tobeltal.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2359\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Im-Tobeltal.jpg\" alt=\"Im Tobeltal\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-full wp-image-2359\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2359\" class=\"wp-caption-text\">Im Tobeltal<\/p><\/div> 28.04.2013 \u2013 Heute ist der Hund mit dabei, so da\u00df die Wahl der Wanderroute auf eine eher kurze f\u00e4llt \u2013 mit beinahe 14 Jahren kann man ihm mehr nicht mehr zumuten. Wir gehen also an diesem tr\u00fcben, noch recht winterlichen Sonntag in Oberlenningen los und steigen \u00fcber den Wielandsteinweg hinauf zum Waldrand, an den einige Streuobstwiesen anschlie\u00dfen. Hier entdecken wir die ersten Schl\u00fcsselblumen in diesem Jahr; weiter f\u00fchrt nun der Weg in Serpentinen durch schon fr\u00fchlingshaften, lichtgr\u00fcnen Buchenwald. Bald sind wir oben am Wielandstein angelangt. Sofort bemerkt man den Unterschied, den die zur\u00fcckgelegten H\u00f6henmeter ausmachen: hier oben haben die B\u00e4ume noch nicht ausgetrieben, nur die Knospen sind bereits schwellend und mit gr\u00fcnen Spitzen versehen. Eine Mehlbeere steht hier oben, vom fast bl\u00fctenhaften, leuchten wei\u00dffilzigen Blattaustrieb, hellen Kerzen gleich, ist sie noch weit entfernt. Der Wielandstein als beliebter Kletterfelsen wird auch am heutigen Tag als nat\u00fcrliches Sportger\u00e4t benutzt; wir jedoch gehen durch zun\u00e4chst felsiges Gel\u00e4nde, zwischen den \u00dcberresten der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ruine_Wielandstein_%28Lenningen%29\" target=\"_blank\">Wielandstein-Ruine<\/a> hindurch, dann \u00fcber weichen Waldboden in westlicher Richtung weiter. Hier \u00f6ffnet sich der Wald f\u00fcr ein kurzes St\u00fcck in weite Wiesenfl\u00e4chen, der Weg f\u00fchrt nun jedoch leider auf Asphalt weiter und wieder hinein in den Wald.<!--more--><\/p>\n<p>Als sich der Wald erneut \u00f6ffnet, geht es weiter, zwischen Wiesen- und Ackerland hindurch, zur n\u00e4chstgelegenen kleinen Siedlung, Krebsstein. In den Himmel steigen schon die Lerchen, kaum sichtbar und verschwimmend mit dem Himmelsgrau; nur selten kann das Auge einen der kleinen S\u00e4nger erhaschen. So entsteht der Eindruck einer Unverortbarkeit der Liedstrophen, es scheint, als t\u00f6ne die gesamte Luft wie durch Zauber in diesen fr\u00f6hlichen Fr\u00fchlingst\u00f6nen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Auf-der-Schw\u00e4bischen-Alb-N\u00e4he-Wielandstein.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Auf-der-Schw\u00e4bischen-Alb-N\u00e4he-Wielandstein.jpg\" alt=\"Auf der Schw\u00e4bischen Alb N\u00e4he Wielandstein\" width=\"632\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2362\" srcset=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Auf-der-Schw\u00e4bischen-Alb-N\u00e4he-Wielandstein.jpg 632w, https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Auf-der-Schw\u00e4bischen-Alb-N\u00e4he-Wielandstein-300x142.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Passieren der Ortschaft f\u00fchrt der Weg \u2013beziehungsweise eine richtige, m\u00e4\u00dfig befahrene Stra\u00dfe &#8211;  im Bogen wieder zur\u00fcck zum Wald. Wer m\u00f6chte, kann hier einen Abstecher zur <a href=\"http:\/\/www.lenningen.de\/Gutenberger-Hoehlen-Details.html\" target=\"_blank\">Gutenberger H\u00f6hle und Gu\u00dfmannsh\u00f6hle<\/a> machen und diese besichtigen. Wir verzichten auf diese M\u00f6glichkeit, passieren eine gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfe und bewegen uns nun auf einem Forstweg zun\u00e4chst durch Wald, dann durch Wiesengel\u00e4nde geradeaus auf das Otto-Hoffmeister-Haus zu, in dem heute die urschw\u00e4bische Gastst\u00e4tte <a href=\"http:\/\/www.albengel-otto-hoffmeister-haus.de\/index.html\" target=\"_blank\">&#8222;Alb-Engel&#8220;<\/a> untergebracht ist. Otto Hoffmeister lebte von 1851 \u2013 1925 und war Vorsitzender des Schw\u00e4bischen Turnerbunds. Hier unternehmen wir einen z\u00fcnftigen Einkehrschwung \u2013 mit viel hausgemachten Sp\u00e4tzle &#8211; , dann machen wir uns auf den R\u00fcckweg. Ein Bohlenweg f\u00fchrt durch das seit 1942 bestehende Naturschutzgebiet Schopflocher Moor, dem einzigen Hochmoor der Schw\u00e4bischen Alb, in dem bereits die Sumpfdotterblumen bl\u00fchen. Es liegt auf einem ca. 17 Mio. Jahre alten Vulkanschlot, an der sich eine Mulde mit einer wasserundurchl\u00e4ssigen Lehmschicht bildete. Am Ende der Eiszeit entstand ein See, der nach und nach verlandete und sich zum Moor wandelte. Heute sind davon nur noch Reste erhalten, da ab 1784 Torf gestochen und mit der Entw\u00e4sserung begonnen wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber Wiesenfl\u00e4chen wandern wir wieder hinein in den Wald nach Osten und hinaus zur\u00fcck auf Wiesenfl\u00e4chen. Vor einem einsam gelegenen Haus steht eine lebensgro\u00dfe Skulptur eines steigenden Pferdes etwas unmotiviert in der Landschaft; bei einem fr\u00fcheren Gasthaus, heute privat genutzt, macht unser Weg eine Kehre, der wir in s\u00fcdlicher Richtung folgen. Bald f\u00fchrt ein schmaler Pfad durch das Tobeltal nach Oberlenningen hinab.<\/p>\n<p>Dieser Abschnitt ist faszinierend, wenn auch steil und am heutigen Tage feucht und rutschig. Immer wieder wird der Wald durch beeindruckende helle Felsformationen unterbrochen, die diesem Wegabschnitt ein romantisches Aussehen verleihen. Die Bodenvegetation ist noch nicht sehr ausgepr\u00e4gt, der lange Winter hat doch zu einem betr\u00e4chtlichen R\u00fcckstand in der Natur gef\u00fchrt. Je weiter wir herabsteigen, desto fr\u00fchlingshafter wird der Wald wieder, und am Fu\u00df angekommen, gehen wir durch gr\u00fcne Streuobstwiesen zur\u00fcck nach Oberlenningen hinein und \u00fcber die Tobelstra\u00dfe zu unserem Ausgangspunkt zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_2360\" style=\"width: 642px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sumpfdotterblume.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2360\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sumpfdotterblume.jpg\" alt=\"Sumpfdotterblume im Schopflocher Moor\" width=\"632\" height=\"361\" class=\"size-full wp-image-2360\" srcset=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sumpfdotterblume.jpg 632w, https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Sumpfdotterblume-300x171.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2360\" class=\"wp-caption-text\">Sumpfdotterblume im Schopflocher Moor<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28.04.2013 \u2013 Heute ist der Hund mit dabei, so da\u00df die Wahl der Wanderroute auf eine eher kurze f\u00e4llt \u2013 mit beinahe 14 Jahren kann man ihm mehr nicht mehr zumuten. 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