{"id":504,"date":"2011-09-18T14:56:04","date_gmt":"2011-09-18T14:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/waldesleuchten.de\/?p=504"},"modified":"2018-05-23T18:04:58","modified_gmt":"2018-05-23T18:04:58","slug":"was-jesko-wrede-verschwiegen-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=504","title":{"rendered":"Was Jesko Wrede verschwiegen hat&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><font face=\"Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular\" size=\"2\"><br \/>\n&#8230; sind diverse meiner Beitr\u00e4ge, auf die ich erst jetzt wieder Zugriff erlangte, aus dem auf seinem Blog rechte-jugendbuende.de zitierten &#8222;Freie Freunde&#8220;-Forum, die offensichtlich f\u00fcr seine Kampagne v\u00f6llig unbrauchbar gewesen sind. Als Beispiel seien einige von diesen willk\u00fcrlich ausgew\u00e4hlt unten angef\u00fchrt.<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>12.12.2007 21:05<br \/>\n(&#8230;)Meine Solidarit\u00e4t gibts nur im RL, und dort beruht sie dann auch auf Gegenseitigkeit. Genauso, wie ich niemals mein RL-Umfeld verraten w\u00fcrde. Und gl\u00fccklicherweise wei\u00df dort auch jeder, wo die Grenze zur Menschenverachtung \u00fcberschritten wird. Deutsch sein &#8211; das ist auch ein Anspruch an sich selber, und zwar kein Anspruch, m\u00f6glichst schlecht, verdorben und zynisch zu sein. Wer diesen Schlu\u00df aus dem Nationalsozialismus zieht, der hat etwas falsch verstanden und verteidigt in erster Linie die Verirrungen der Zeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>10.12.2008 12:56<br \/>\nZu Handy sage ich Handy. Erstens bin ich zu faul, einen l\u00e4ngeren Begriff zu verwenden, zweitens finde ich es albern, krampfhaft alles &#8222;reindeutsch&#8220; ausdr\u00fccken zu wollen, insbesondere dann, wenn es kein \u00e4lteres und inhaltlich gleichbedeutendes Wort gibt. Die deutsche Sprache wurde schon immer durch andere Sprachen beeinflu\u00dft.<\/p>\n<p>Wenn allerdings &#8211; genauso krampfhaft &#8211; deutsche Begriffe durch englische ersetzt werden,zu Werbezwecken o.\u00e4., dann st\u00f6rt mich das allerdings schon und ich bem\u00fche mich, sie nicht zu verwenden.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>09.03.2009 23:26<br \/>\nAlles an die Wand zu fahren &#8211; sei es jetzt nun eine Partei oder ein ganzes Volk &#8211; widerspricht dem Gesetz des Lebens, der Natur. Ich kann Menschen nicht verstehen, die Untergangsszenarien, welcher Natur auch immer, geradezu herbeisehnen und verehren &#8211; ich halte das f\u00fcr eine grundlegend ungesunde Denkweise.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>03.06.2009 11:25<br \/>\nN., ich wei\u00df vielleicht in mancher Hinsicht mehr als Otto-Normalb\u00fcrger, ja.<\/p>\n<p>Der Punkt war, da\u00df es durchaus Gedankengut gibt, das mich ankotzt, das ist zum Beispiel das Aufstellen einer Werthierarchie von Menschen verschiedener Herkunft.<\/p>\n<p>Ich finde nicht, da\u00df ein Afrikaner, Chinese oder Jude weniger wert ist als ein Wei\u00dfer oder Deutscher.Menschen anderer Herkunft sind nicht weniger wert sondern schlicht und ergreifend anders, und ich sehe um den Erhalts des Eigenen willen eine massive Zuwanderung wie sie in den vergangenen Jahrzehnten stattfand als nicht akzeptabel. Aber jemanden aufgrund seiner Herkunft einen geringeren Wert als Mensch zuzugestehen k\u00e4me f\u00fcr mich nicht in Frage, und es ekelt mich an wenn das getan wird.<\/p>\n<p>Der zweite Punkt ist, da\u00df ich das Prinzip von Demokratie und Selbstbestimmung von unten her als grunds\u00e4tzlich gut und richtig ansehe.<\/p>\n<p>Und der dritte Punkt ist, da\u00df Deutschland f\u00fcr mich weitaus mehr ist als 12 Jahre und ich die Reduktion darauf, auch wenns eine positive ist, unertr\u00e4glich k\u00e4seglockenhaft finde.<\/p>\n<p>Das sind die Gr\u00fcnde warum mich andere Dinge vielleicht weniger ber\u00fchrt haben. Und klar, nat\u00fcrlich spielt pers\u00f6nliche Betroffenheit auch eine Rolle, weil man automatisch gezwungen wird sich damit zu besch\u00e4ftigen, das will ich gar nicht abstreiten.<\/p>\n<p>Was die Zukunft bringt, kann ich Dir nicht sagen, also auch nicht, ob auch ich zur &#8222;Extremistin&#8220; werde. Das h\u00e4ngt eigentlich auch gar nicht von mir ab, sondern davon, wie weit der Staat\/ die Gesellschaft seine\/ihre Grenzen des Extremismusbegriffs verschiebt. Wenn ich mit meiner Haltung dann davon erfa\u00dft werde, werde ich Extremistin, ohne es mir aussuchen zu k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>03.06.2009 20:50<br \/>\nAus biologischer Sicht ergibt sich keine verschiedene Wertigkeit. Die Natur beurteilt nur nach Tauglichkeit f\u00fcrs \u00dcberleben. D.h., Rassen kann man biologisch allerh\u00f6chstens danach bewerten, ob sie eine Ausbreitungstendenz haben oder eine Tendenz zu verschwinden.<\/p>\n<p>Was die F\u00e4higkeit zu \u00fcberleben angeht, kann es dar\u00fcber hinaus durchaus sein da\u00df eine sogenannte &#8222;primitive Kultur&#8220; l\u00e4ngerfristig besser auf der Erde existieren kann als eine mit ausgefeilter Zivilisation: denn gerade letztere tr\u00e4gt ja immens dazu bei, die Lebensgrundlagen auf dieser Erde allm\u00e4hlich zu vergiften.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>04.06.2009 08:20<br \/>\nS: Da\u00df die zivilisatorische Leistung wei\u00dfer V\u00f6lker ein anderen Niveau besitzt als z.B. afrikanischer ist wieder was anderes. Es ist eine Frage, welchen Ma\u00dfstab man ansetzt.<\/p>\n<p>Zivilisation ist menschengemacht und funktioniert nach menschlichen Gesetzen, die Natur allerdings nach Naturgesetzen, die von ganz anderer Potenz sind als die menschlichen.<\/p>\n<p>Und die Natur fragt nicht nach der augenblicklichen zivilisatorischen Leistung, sondern nach dem, das langfristig \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Ein an die Kapazit\u00e4ten der Erde angepa\u00dftes Leben w\u00e4re wohl eher das einer &#8222;primitiven&#8220; Kultur; der H\u00f6henflug der wei\u00dfen V\u00f6lker mag auf Dauer ein \u00dcberleben des Menschen auf dieser Erde ganz allgemein<br \/>\nzunichte machen, weil nicht beherrschbare Kr\u00e4fte entfesselt wurden, die die nat\u00fcrlichen Gleichgewichte auf eine Weise st\u00f6ren wie es kein Tier und keine &#8222;primitive Kultur&#8220; gekonnt h\u00e4tte.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>18.06.2009 08:47<br \/>\nAber ernsthaft zum Thema: es ist nat\u00fcrlich Unsinn, bestimmten Blutgruppen definierte Charakter- und physiologische Eigenschaften zuzuschreiben, die sich nicht auf die Funktion im Blutsystem selbst beziehen. Was die Blutgruppen ausmacht, sind nur ein paar verschiedene Oberfl\u00e4chenantigene der roten Blutk\u00f6rperchen und dementsprechend ein paar unterschiedlich vorhandene Antik\u00f6rper im Blutsystem.<\/p>\n<p>Eigenschaften und auch Verdauungseigenschaften des Menschen setzen sich aus einer Vielzahl aus biochemischen Reaktionen zusammen, die in ihrer Masse anderweitig als gerade von den Allelen, die die Blutgruppen ausmachen, definiert werden. Alles, was also einen Menschen haupts\u00e4chlich \u00fcber die Blutgruppe definiert, ist esoterischer, unwissenschaftlicher Quatsch.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>\u00dcber Menschen, die andere aus politischen Gr\u00fcnden \u00fcberwachen, denunzieren, verleumden:<\/p>\n<p>19.08.2009 06:54<br \/>\nDie Frage ist gar nicht so schwer zu beantworten, wenn man eine ehrliche Antwort sucht. Menschen mit soner Macke gibts in allen politischen Richtungen.<\/p>\n<p>Nur: Linke k\u00f6nnen das mit gesellschaftlicher, auch finanzieller F\u00f6rderung und gesellschaftlicher Auswirkung tun, was den Anreiz stark erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>(Wobei ich die Anti-Antifa-Arbeitenden nicht derselben Gruppe Menschen zuordne, denn das ist &#8211; wie unten schon bemerkt &#8211; Reaktion und nicht selbstinitiiert). Sollte es aber zu einem politischen Wechsel in der Gesellschaft kommen, wird man dasselbe Ph\u00e4nomen umgekehrt ganz genauso beobachten k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nEin Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt, da\u00df solche Zitate von Jesko Wrede explizit NICHT bei seiner &#8222;Berichterstattung&#8220; ausgew\u00e4hlt worden sind&#8230; &#8211; stattdessen war ihm u.a. wichtiger, Beitr\u00e4ge anderer, die von mir weder verfa\u00dft noch gebilligt wurden, mir anzulasten und damit die Verantwortlichkeit von den jeweiligen Urhebern auf mich zu verschieben, um mir bzw. meinem ehemaligen Bund damit gezielt und offenbar auch wider besseres Wissen zu schaden. Insbesondere die von ihm zitierten Beitr\u00e4ge des Users &#8222;Rasenstolz&#8220; habe ich zu keiner Zeit gebilligt oder mir auf irgendeine andere Weise zu eigen gemacht &#8211; wie perfide es ist, jemandem &#8222;stillschweigendes Einverst\u00e4ndnis&#8220; zu unterstellen, nur weil man nicht jedem Schei\u00dfdreck in aller Ausf\u00fchrlichkeit widersprochen hat, mu\u00df man wohl nicht extra betonen. Die Wahl meines Jargons war dabei wesentlich dem Versuch geschuldet, ein Gegen\u00fcber wenigstens ein St\u00fcck weit in die richtige Richtung zu bewegen, angesichts dessen \u00c4u\u00dferungen mir selbst kurzfristig beim Lesen der Atem gestockt hatte &#8211; blo\u00dfe Emp\u00f6rung h\u00e4tte auf der anderen Seite nur Am\u00fcsement ausgel\u00f6st. Meine Intention &#8211; Widerspruch &#8211; wurde von Jesko Wrede dabei absichtsvoll und realit\u00e4tsverzerrend in ihr Gegenteil verkehrt.<\/p>\n<p>Und wer wissen will, warum ich die von Jesko zitierte Weihnachtsbrosch\u00fcre positiv erw\u00e4hnt hatte, dem sei hier die Antwort gegeben:<br \/>\nIm Herbst 2008 wurde bei meinem Vater \u00fcberraschend Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Ich mu\u00dfte also davon ausgehen, da\u00df das folgende Weihnachten das letzte sein w\u00fcrde, das wir mit meinem Vater verbringen konnten. Daher machte ich mir Gedanken dar\u00fcber, wie dieses letzte Weihnachten zu einem einzigartigen, besonderen, sehr zeremoniellem Weihnachten werden k\u00f6nnte, feierlicher und eindr\u00fccklicher als all die Jahre zuvor. Die besagte Brosch\u00fcre fand ich in dieser Situation hilfreich, zumindest partiell.<br \/>\nAllerdings starb mein Vater drei Wochen nach der Diagnose, am ersten Advent. Da wir Weihnachten trotzdem irgendwie \u00fcberstehen mu\u00dften, und das nur in einer Unterscheidung zu bisherigen Weihnachten m\u00f6glich war, ich au\u00dferdem die einzige aus unserer sehr kleinen Familie war, der noch Kraft genug blieb, Weihnachten \u00fcberstehbar zu gestalten, habe ich auch so darin Hilfe und Kraft gefunden. Wer w\u00fcrde es wagen, das zu verurteilen?<\/p>\n<p>Traurig allerdings, da\u00df der Deutschen Gildenschaft nichts Besseres einfiel, als auf die Realit\u00e4tsverzerrung durch Jesko Wrede einzusteigen und diese somit erst richtig wirksam zu machen und anzuerkennen &#8211; ebenfalls <a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/aus-einem-Brief-des-ersten-Vorsitzenden.jpg\" target=\"_blank\">wider besseres Wissen (siehe Link: aus einem Brief des Ersten Vorsitzenden der Gildenschaft, Kurt H.)<\/a>. Und teilweise blieben Gildenschafter noch lange danach bundesintern und nach au\u00dfen bei einer v\u00f6llig verzerrten Darstellung meiner Haltung, aus Gr\u00fcnden der Gesichtswahrung und um eine \u00fcberst\u00fcrzte Reaktion nachtr\u00e4glich zu rechtfertigen. Was auch gut funktioniert, wenn einem selbst durch soziale Isolation kaum noch M\u00f6glichkeiten bleiben, in der direkten Begegnung die eigene Position unverzerrt wiederzugeben, den Realit\u00e4tsverzerrenden im Gegenzug aber jeder Weg direkter Begegnung offensteht.<\/p>\n<p>Zusatz, 2015: Vier Jahre sp\u00e4ter bleibt das Fazit: &#8222;traditionelle Kreise&#8220; brauchen eigentlich keinen \u00e4u\u00dferen Gegner f\u00fcr ihre marginalisierte Bedeutung. Sie richten sich durch ihre eigene, unfa\u00dfbar gro\u00dfe Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit, Feigheit, Doppelmoral, emotionale K\u00e4lte und Herzlosigkeit selbst zugrunde. Und ihre M\u00e4nnerriegen sind bis heute unf\u00e4hig, Frauen als eigenst\u00e4ndig aktiv zu akzeptieren &#8211; die Rolle der Frau ist noch immer klar festgelegt als schm\u00fcckendes Beiwerk zu einem Mann. Eine Frau, gegen die sich solche M\u00e4nnerriegen verbinden, wird r\u00fccksichtslos unter Einsatz \u00fcbelster Nachrede &#8211; hintenrum, weil f\u00fcr eine offene Konfrontation der Mut fehlt &#8211; aus allen Zusammenh\u00e4ngen eliminiert. So ein Verhalten erinnert schon fast an eine moderne Form der Hexenverbrennung.<br \/>\nMan kann sich aber durchaus auch fragen: was sind das denn f\u00fcr M\u00e4nner, die sich hinter der Ausgrenzung einer Frau verstecken?<br \/>\nF\u00fcr mich war vor allem unfa\u00dfbar (ich kann es nur nochmals betonen), wie h\u00f6rig und autorit\u00e4tsgl\u00e4ubig sich &#8211; Akademiker (!) &#8211; Menschen gegen\u00fcber zeigen, die \u00fcber den Anschein von Macht verf\u00fcgen. <\/p>\n<p>Nachtrag, 2013:<br \/>\nNachdem mir meine eigenen Beitr\u00e4ge aus jenem Forum im September 2011 zugeschickt wurden, habe ich den Kontakt zu anderen von Jesko erw\u00e4hnten Forennutzern nicht mehr neu gesucht. Mehr als ein gemeinsames Internetforum war dieser Kreis f\u00fcr mich (schon seit Jahren) nicht (mehr), und mit dem Ende des Forums gingen f\u00fcr mich auch diese Kontakte zu Ende. Mir war selbst nicht bekannt gewesen, \u00fcber welche Themenfelder sich manche Nutzer in geschlossenen Unterforen unterhielten. Damit m\u00f6chte ich nichts zu tun haben, weder fr\u00fcher noch heute: von einer demokratischen Grundhaltung war ich zu jeder Zeit \u00fcberzeugt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung habe ich nie in Frage gestellt. Nicht zu viel Demokratie ist an aktueller Politik zu kritisieren, sondern ein Mangel an Demokratie!<\/p>\n<p>Nun aber noch ein Exkurs zu einem Zitat \u00fcber &#8222;Blut- und Pa\u00dfdeutsche&#8220;, das Jesko mir zur Abwechslung korrekterweise direkt und mit richtiger Intention zugeordnet hat. Er richtete im M\u00e4rz 2011 folgende Frage an mich:<br \/>\n<em>&#8222;Ist es richtig, dass Sie sich am 13. September 2009 erkundigten, ob einem der anderen Forenteilnehmer bekannt sei, ob die Jugendlichen, die einen Tag zuvor \u201ein der M\u00fcnchner S-Bahn einen Mann totpr\u00fcgelten und von den Medien als &#8222;deutsche Staatsb\u00fcrger&#8220; tituliert werden, &#8222;Blutsdeutsche oder Pa\u00dfdeutsche&#8220; seien?<br \/>\nWie definieren Sie den Unterschied zwischen &#8222;Blutsdeutschen&#8220; und &#8222;Passdeutschen&#8220;?&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dazu sei geschrieben:<\/p>\n<p>Ja, das ist richtig. Nur zwei Jahre zuvor (Dezember 2007) war in M\u00fcnchen ein anderer Zwischenfall passiert, in dem zwei junge M\u00e4nner griechischer und t\u00fcrkischer Herkunft einen Rentner mit brutalster Gewalt krankenhausreif gepr\u00fcgelt hatten. Dieser Vorfall wurde von U-Bahnstation-Videokameras aufgezeichnet und ging wochenlang durch alle Medien. Da lag der Verdacht nahe, in Solln sei dasselbe wieder passiert. Da ich mich hin und wieder am Bahnhof Solln selbst aufgehalten habe, ging mir der Vorfall sehr nahe, und meine Wortwahl ist wohl auf die intensive Debatte in der Medien\u00f6ffentlichkeit nach jener ersten schweren U-Bahn-Schl\u00e4gerei in M\u00fcnchen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Dennoch:<br \/>\nMeine Frage ber\u00fccksichtigte den Hintergrund, da\u00df die ethnische Zugeh\u00f6rigkeit von Straft\u00e4tern in den Medien zunehmend verschwiegen bzw. erst dann genannt wird, wenn sich die Nennung durch den Bekanntheitsgrad des Falles gar nicht mehr verhindern l\u00e4\u00dft.<br \/>\nAufschlu\u00dfreich diesbez\u00fcglich war eine Forderung der t\u00fcrkischst\u00e4mmigen nieders\u00e4chsischen Sozialministerin, die Medien in ihrem Bundesland auf eine Sprachregelung beim Thema Integration zu verpflichten. Die ZEIT dokumentiert den Wortlaut ihrer Mediencharta folgenderma\u00dfen:<br \/>\n<em>&#8222;Der demografische Wandel ver\u00e4ndert auch Niedersachsen: Wir werden weniger, \u00e4lter und vielf\u00e4ltiger.<br \/>\nDadurch ergeben sich neue, ver\u00e4nderte Zielgruppen f\u00fcr die Medien in unserem Land. Bereits 16 Prozent der nieders\u00e4chsischen Bev\u00f6lkerung haben einen Migrationshintergrund. Das wirkt sich auch auf die Medienlandschaft aus.<br \/>\nDie Vertreter der nieders\u00e4chsischen Medien betonen die Aufgabe, den Integrationsprozess in Niedersachsen zu unterst\u00fctzen. Sie \u00fcbernehmen die damit verbundene Verantwortung und erkl\u00e4ren:<br \/>\n&#8211; in ihrer Berichterstattung \u00fcber Sachverhalte und Herausforderungen der Integration zu berichten und zu informieren,<br \/>\n&#8211; eine kultursensible Sprache anzuwenden,<br \/>\n&#8211; die interkulturelle \u00d6ffnung zu f\u00f6rdern,<br \/>\n&#8211; die interkulturelle Kompetenz zu verst\u00e4rken,<br \/>\n&#8211; Projekte hierf\u00fcr zu initiieren und zu begleiten.<br \/>\nHannover, den 16. August 2010&#8243; (Quelle: dpa)&#8220; <\/em><br \/>\n(Quelle: ZEIT online, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-07\/oezkan-mediencharta-pressefreiheit\" target=\"_blank\">Widerstand gegen \u00d6zkans Medien-Sprachregeln<\/a> &#8211; http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-07\/oezkan-mediencharta-pressefreiheit, abgerufen am 22.03.2013)<\/p>\n<p>Bemerkenswert hierzu eine Aussage des Deutschen Journalistenverbands:<br \/>\n<em>&#8222;Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) h\u00e4lt die Mediencharta f\u00fcr &#8222;absolut \u00fcberfl\u00fcssig&#8220;. &#8222;Die Inhalte flie\u00dfen bereits in die t\u00e4gliche Arbeit der Journalisten ein&#8220;, sagte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des DJV-Landesverbandes Niedersachsen, Elisabeth Harries.&#8220;<\/em><br \/>\n(Quelle: ZEIT online, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-07\/oezkan-mediencharta-pressefreiheit\" target=\"_blank\">Widerstand gegen \u00d6zkans Medien-Sprachregeln<\/a> &#8211; http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-07\/oezkan-mediencharta-pressefreiheit, abgerufen am 22.03.2013)<\/p>\n<p>Zwischeneintrag, 19.05.2015:<br \/>\nSehr lesenswert hinsichtlich des Weglassens der Nationalit\u00e4t von Straft\u00e4tern ist folgender Artikel in der ZEIT von Horst P\u00f6ttker:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/41\/pressekodex-straftaeter-herkunft\" target=\"_blank\">&#8222;Schluss mit der Selbstzensur &#8211; Der Pressekodex muss ge\u00e4ndert werden: Journalisten sollten die Herkunft von Straft\u00e4tern nennen d\u00fcrfen.&#8220;<\/a> &#8211; http:\/\/www.zeit.de\/2013\/41\/pressekodex-straftaeter-herkunft<\/p>\n<p>Ein &#8222;Blutsdeutscher&#8220; w\u00e4re dann in meinem Sprachverst\u00e4ndnis ein autochthoner Deutscher, also ein Deutscher mit deutschen Vorfahren. Noch bis vor kurzem galt in Deutschland das ius sanguinis, das Blutsrecht f\u00fcr die Vergabe des deutschen Passes, ich sehe in der Bezeichnung keinen Affront.<\/p>\n<p>Ein &#8222;Pa\u00dfdeutscher&#8220; w\u00e4re demzufolge eine Person mit deutschem Pa\u00df, aber nichtdeutscher Abstammung. Ich zitierte zum Begriff &#8222;Pa\u00dfdeutscher&#8220; an dieser Stelle einen Satz des t\u00fcrkischen Premiers Erdogan, der offenkundig der Ansicht ist, da\u00df Menschen t\u00fcrkischer Herkunft mit deutschem Pa\u00df weiterhin als T\u00fcrken zu betrachten sind:<br \/>\n<em>&#8222;Auch wenn jemand seine Staatsb\u00fcrgerschaft ablegt, kann er seine ethnische Herkunft nicht \u00e4ndern&#8220;. <\/em><br \/>\n(Quelle: Fokus Online: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/recep-tayyip-erdogan-tuerkische-gymnasien-fuer-deutschland_aid_492858.html\" target=\"_blank\">T\u00fcrkische Gymnasien f\u00fcr Deutschland<\/a> &#8211; http:\/\/www.focus.de\/politik\/weitere-meldungen\/recep-tayyip-erdogan-tuerkische-gymnasien-fuer-deutschland_aid_492858.html, abgerufen am 22.03.2013)<\/p>\n<p>Jedoch bin ich trotz des oben Angef\u00fchrten der Ansicht, da\u00df sich Menschen nichtdeutscher Herkunft in die Gesellschaft der Bundesrepublik bestens integrieren und auf k\u00fcrzere oder l\u00e4ngere Sicht auch ungeachtet der Pa\u00dfproblematik zum deutschen Volk zugeh\u00f6rig werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><\/font><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Beitr\u00e4ge zum Thema:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=189\" target=\"_blank\">Balduinstein &#8211; Jenseits der Mauer<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=221\" target=\"_blank\">Schneeballsystem einer politischen Kampagne<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=2238\" target=\"_blank\">Was geschah in Hofgeismar?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=1480\" target=\"_blank\">Der Rufmord<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/waldesleuchten.de\/?p=1759\" target=\"_blank\">Seelenwunde<\/a><\/p>\n<p>Beitr\u00e4ge anderer Autoren auf anderen Seiten:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/buendische-vielfalt.de\/?p=73\" target=\"_blank\">Abschied von volkstreuen K\u00fcchenschaben<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/buendische-vielfalt.de\/?p=910\" target=\"_blank\">Progressive Kommunikationsformen? Auf Rote Hilfe verzichten!<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/buendische-vielfalt.de\/?p=1075\" target=\"_blank\">&#8222;Eigenm\u00e4chtiges oder gar gewaltt\u00e4tiges Handeln wird nicht toleriert&#8220;<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/buendische-vielfalt.de\/?p=4339\" target=\"_blank\">weg 1 | dialog auf knieh\u00f6he<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/buendische-vielfalt.de\/?p=4354\" target=\"_blank\">weg 2 | dialog auf augenh\u00f6he<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/imdrittenring.wordpress.com\/2013\/10\/24\/kommentar-zu-den-vorwurfen-von-jesko-wrede-auf-zeit-online\/\" target=\"_blank\">Kommentar zu den Vorw\u00fcrfen von Jesko Wrede auf Zeit Online \/\/ Update!<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturinitiative-lebendig-leben.de\/KI_WEB\/Artikel_2013\/AG_Gleichschaltung.pdf\" target=\"_blank\">Gleichschaltung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; sind diverse meiner Beitr\u00e4ge, auf die ich erst jetzt wieder Zugriff erlangte, aus dem auf seinem Blog rechte-jugendbuende.de zitierten &#8222;Freie Freunde&#8220;-Forum, die offensichtlich f\u00fcr seine Kampagne v\u00f6llig unbrauchbar gewesen sind. 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